Orientierung schaffen
Im dunklen Wald einer schwierigen Lebenssituation haben wir schnell einmal die Orientierung verloren. Wir schauen genau hin und ermitteln Ihren 'Standort'.
Grundsätzlich aber legt sich folgende Vorgehensweise nahe:
Im dunklen Wald einer schwierigen Lebenssituation haben wir schnell einmal die Orientierung verloren. Wir schauen genau hin und ermitteln Ihren 'Standort'.
Herausfordernde Situationen ziehen uns manchmal den Boden unter den Füssen weg. Was hilft, wieder etwas Sicherheit und das Moos unter Ihren Füssen zu spüren?
Es ist nicht ohne Bedeutung, wo Sie sind. Es gibt einen Weg. Vielleicht gar eine Lichtung in der Nähe? Jedenfalls folgen wir jener Weisheit, die in Ihrem Inneren wohnt.
Bevor ich von Methoden spreche, ein Wort dazu, wie ich auf Menschen schaue. Ich glaube nicht, dass ein Mensch in der Krise defekt ist und repariert werden muss. In jedem von uns wohnt eine tiefere Schicht – Seele, Kern, inneres Wissen –, die oft mehr weiss als der Verstand. In schweren Zeiten verlieren wir den Faden zu ihr. Meine Aufgabe ist nicht, Ihnen einen neuen zu geben, sondern den eigenen wiederzufinden. Darum spreche ich von Begleitung. Gleichwohl bestimmt eine Reihe von Zugängen und 'Handwerk' meine Arbeit, die sich mir während der letzten 20 Jahren erschlossen haben:
Gemäss der Sichtweise C. G. Jungs – in der ich mich derzeit ausbilde – verstehe ich die Seele als die Tiefe der Psyche: als das Reich der Bilder, Träume und inneren Regungen, in dem sich das Unbewusste meldet. Wenn wir ihnen folgen, leitet uns das in die Individuation, die Jung auch Selbstwerdung nannte. Die Maxime lautet: Werde, der du bist!
Kontemplation, Stille und Retreats gehören zu meinem Leben. Aus alten, ganzheitlichen Traditionen kenne ich die symbolischen Landkarten der Seele – archetypische Bilder, mit denen Menschen sich seit jeher zu deuten versuchen und Inspiration und Führung daraus schöpfen.
Aus meiner Coaching-Ausbildung bringe ich das Handwerk des konkreten Schritts mit: klärende Fragen, den Blick auf Ihre Ressourcen statt nur auf das Problem, das Herausschälen dessen, was jetzt wirklich dran ist, wie auch konkrete 'Techniken' aus dem Methodenkoffer – und das Dranbleiben, damit Einsicht nicht Einsicht bleibt, sondern Leben wird.
Die Polarity-Arbeit hat mich früh gelehrt, dass die Seele nicht nur im Kopf wohnt, sondern im ganzen Menschen – dass Erschöpfung, Blockade und Lebendigkeit die leibliche Sprache einer Lebensenergie sind, die frei fliessen oder ins Stocken geraten kann, und dass die Verankerung im 'verkörperten Dasein' von grosser Wichtigkeit ist.